Mango Action: Andaman and Nicobar Islands (EN)

Unfortunately my time in the Andaman and Nicobar Islands is already over. These islands are beautiful and I will definitely go back there soon. Soon, an international airport will be built on Port Blair, which should be finished in 2021. Then the quiet island will certainly change. But everything changes from time to time. For example, the Nicobar islands were an Austrian colony between 1778 and 1784, and today Austria has nothing to do with these islands.

Sunrise at the beach on the Andaman Island

Likewise I met my fellow and musician friend, songwriter, artist and manager Thomas Packer, with whom I wrote songs like „Rock the show“, „Ready for you“ or „I’m free – you can’t catch me“ for my first album. It was very nice to meet him again. In my next VLog you see us playing a concert at the beach together.

I stayed in a simple beach hut on the island. There were several cabins next to each other with sea view. This short avenue was called „Boom Shanka Avenue“. There lived a few Israelis, a Frenchman, an Englishman and myself. It was always very quiet and comfortable, in the evening we made music from time to time.

„Boom Shanka Avenue“, where I stayed in a simple beach hut and jammed with other travelers

Troubles in the morning

One morning, I got up very early to watch the sunrise. I went alone to the beach and enjoyed the silence and the special moment of the sunrise in this unique place. Later I wanted to go back to my hut, but all people got together and discussed. Two guys have behaved totally crazy. One was laying on the ground screaming loudly, another was beating a policeman (or paramedic). I had no idea what was going on at that moment. The two boys were cleaners who cleaned the grounds around the huts every morning. Shortly thereafter, the boys were removed with handcuffs. Of course, all the people on „Boom Shanka Avenue“ were already awake and they wondered what had happened.

Some people soon noticed that they missed spirits they stored in front of their huts (in an icebox). We have also noticed that our French neighbor apparently left the previous evening (or early in the morning). It did not take long for some travelers to understand what happened. According to stories, „Marx“ had deliberately left a special mango juice for the residents of „Boom Shanka Avenue“, which would be provided for 24-30 people. However, this bottle in front of his hut was empty. Some people immediately understood and they informed the cabin manager and the police in fairness. The two guys are likely to have completely drunk the mango juice in their cleaning action. After Prasanth (hut manager) and the police knew why the boys were so blown by the wind, they immediately were transported to the hospital in Port Blair.

Police investigation – thing only happening to me…

The cabin manager has informed all residents that the police are now likely to come in the afternoon to search all the accommodations and to talk to all of us. There was an unusually tense mood. Just arrived here a few days earlier, I thought to myself that this could only happen to me again, that I am in such a precarious situation. Anyway, I had nothing to hide and we waited to see what would happen. Above all, we were very worried about the young cleaners. Some „experts“ have claimed that the two guys are not going to recover completely from this wave. The tension was very high at this moment. Very unusual for this otherwise heavenly place.

That’s how the two guys must have been felt, with completely dizzy heads

However, the police did not arrive and the next day we heard that one of the boys had already been released from the hospital. The relief was great for all of us. The second boy left the hospital the next day. However, both of them did not come to work, but were at home and slept. Everyone was happy, as some had already created very dramatic scenarios. A few days later, I was able to talk to one of the cleaners. Unfortunately, he could barely speak English, but told me he thought that he was going to die. Apparently his head began to rotate so fast that he thought his head would take off. Fortunately, everything went well and hopefully the two will recover completely.

Happy end and off I go

I think that in the future, the boys will stop drinking from any bottles standing around. Likewise, I have considered, what would have happened to me, if I had accidentally drunk from this bottle… What the boys must have experienced was talk for days later. A resident named the accident „mango action“. Thank god for the happy end! I’m off to Hongkong and later Australia!

Mango Action: Andamanen and Nicobaren (DE)

Meine Zeit auf den Andamanen und Nikobaren ist leider schon wieder vorbei. Diese Inseln sind wunderschön und ich werde dort sicher bald wieder hinfahren. Leider wird momentan auf Port Blair ein internationaler Flughafen gebaut, dieser soll 2021 fertig sein. Dann wird sich sicherlich einiges auf den ruhigen Inseln ändern. Aber es wird sich immer etwas verändern. Zum Beispiel war die Inselgruppe der Nikobaren zwischen 1778 und 1784 eine österreichische Kolonie und heute hat Österreich mit diesen Inseln gar nichts mehr zu tun.

Sonnenaufgang am Strand auf den Andamanen Inseln

Ebenso habe ich hier einen langjährigen Bekannten und Musikerfreund, den Songwriter, Lebenskünstler und Manager Thomas Packer getroffen. Mit ihm gemeinsam habe ich Lieder für das erste Album wie „Rock the show“, „Ready for you“ oder „I´m free – you can´t catch me“ geschrieben. Es war sehr schön ihn wiedermal zu treffen. In meinem kommenden VLog sieht man uns, wie wir gemeinsam den Song „I´m free – you can´t catch me“ jammen.

Auf der Insel habe ich in einer einfachen Strandhütte übernachtet. Es standen einige Hütten nebeneinander mit Blick aufs Meer. Diese kurze Allee wurde „Boom Shanka Avenue“ genannt. Es lebten einige Israelis, ein Franzose, ein Engländer und ich dort. Es war immer sehr ruhig und gemütlich, am Abend haben wir ab und zu gemeinsam musiziert.

Die „Boom Shanka Avenue“, wo ich in einer einfachen Strandhütte übernachtete

Aufruhr am frühen Morgen

Eines Morgens stand ich sehr früh auf, um den Sonnenaufgang zu beobachten. Ich ging alleine auf den Strand und habe die Stille und den besonderen Moment des Sonnenaufgangs an diesem einzigartigen Ort genossen. Einige Zeit später wollte ich wieder zurück zu meiner Hütte gehen, doch herrschte heller Aufruhr. Zwei Burschen haben sich total verrückt benommen. Einer lag am Boden und hat laut geschrien, ein anderer hat sich mit einem Polizisten (oder Sanitäter) geschlagen. Ich hatte in diesem Moment keine Ahnung was hier los sei. Die beiden Jungs waren Reinigungskräfte, die jeden Morgen das Gelände um die Hütten sauber machten. Kurz darauf wurden die Burschen mit Handschellen abgeführt. Natürlich waren bereits alle Leute der „Boom Shanka Avenue“ aufgestanden und man hat gerätselt, was wohl passiert sei.

Einige Personen haben bald bemerkt, dass ihnen Spirituosen fehlten, welche sie vor ihren Hütten (in einer Eisbox) gelagert hatten. Ebenso haben wir festgestellt, dass unser französischer Nachbar anscheinend am Vorabend (oder frühmorgens) abgereist war. Es hat nicht lange gedauert bis einige Traveler Zusammenhänge herstellen konnten. Erzählungen zu Folge hatte „Marx“ in guter Absicht einen besonderen Mangosaft für die Bewohner der „Boom Shanka Avenue“ hinterlassen, welcher für 24 – 30 Personen vorgesehen gewesen wäre. Diese Flasche stand allerdings leer vor seiner Hütte. Einige Personen wussten sofort was das zu bedeuten hatte und sie haben ehrlicherweise gleich den Hüttenmanager und die Polizei darüber informiert. Die beiden Jungs dürften den Mangosaft bei deren Reinigungsaktion komplett alleine ausgetrunken haben. Nachdem Prasanth (Hüttenmanager) und die Polizei nun Bescheid wussten, warum die Jungs so durch den Wind waren, sind diese daraufhin sofort ins Spital nach Port Blair transportiert worden.

Polizeikontrolle – das kann wieder nur mir passieren…

Der Hüttenvermieter hat daraufhin alle Bewohner informiert, dass nun wahrscheinlich die Polizei am Nachmittag kommen würde, um alle Unterkünfte zu durchsuchen und ebenso uns alle einzuvernehmen. Es herrschte eine ungewöhnlich-angespannte Stimmung. Gerade erst einige Tage hier angekommen, dachte ich mir, dass das wieder nur mir passieren könne, dass ich in eine solch prekäre Situation komme. Egal, ich hatte nichts zu verbergen und wir warteten ab, was nun passieren würde. Vor allem machten wir uns große Sorgen um die jungen Reinigungskräfte. Von einigen „Fachkundigen“ wurde behauptet, dass sich die zwei Burschen aus dieser „Welle“ nicht mehr ganz erholen werden. Die Anspannung war sehr groß und dies an solch einem paradiesischen Ort.

So muss es sich für die beiden Jungs angefühlt haben, der Kopf kreiste ununterbrochen

Die Polizei ist allerdings doch nicht gekommen und in den nächsten Tagen haben wir erfahren, dass einer der Jungs bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden ist. Die Erleichterung war bei allen groß. Der zweite Junge kam am darauffolgenden Tag aus dem Hospital. Beiden kamen allerdings nicht zur Arbeit, sondern waren zu Hause und haben geschlafen. Jeder war froh, da einige schon sehr dramatische Szenarien zusammen gesponnen hatten. Ein paar Tage später konnte ich mit einem der Reinigungskräfte sprechen. Leider konnte er kaum Englisch, doch hat er mir vermittelt, dass er gedacht hatte, er müsse sterben. Anscheinend begann sein Kopf so schnell um sich zu kreisen, dass er dachte, ihm würde der Kopf wegfliegen. Zum Glück ging alles gut aus und hoffentlich erholen sich die Zwei komplett wieder.

Ende gut, alles gut! Und weiter geht’s

Ich glaube, dass die Jungs in Zukunft sicher nicht mehr ungefragt aus den herumstehenden Flaschen trinken werden. Ebenso habe ich mir überlegt, was passiert wäre, wenn ich zufällig aus dieser Flasche getrunken hätte… Über den Vorfall und was die Jungs erlebt haben müssen, wurde noch Tage später gesprochen. Die Causa wurde von einem Bewohner als „Mango action“ bezeichnet. Aber zum Glück: Ende gut, alles gut!

Und weiter geht’s für mich über Hongkong nach Australien!

Shangri La „on air“: India (EN)

My time on the mainland of India during my Dream Awake Tour is already over. I am very glad that I met the guys of Cycle Chain on my second day. The young band and I have made a lot of music together in this short period of time. Every single day was great. Therefore, I would like to thank Vamsi, Shaheer, Gowtham, Mufeed and Manager Vignesh for this fantastic time!

These young musicians have the soul and the right spirit for music. I am very sure that you will hear from this band in the future. On my penultimate day we had an interview with Radio Mirchi, where my current song „Shanri La“ was presented.

My song „Shangri La“ was broadcasted on Radio Mirchi

After the Radio Mirchi Interview, which was directed by Nithin Raj, I had another meeting with Ashram singer Sooraj Santhosh. With him we played our last Ashram tour in Europe in 2011. I did not know that Shaheer and Vignesh from Cycle Chain are big fans of Sooraj Santhosh. Therefore, of course we all took a picture together. Sooraj is very famous in South India. During our joint meal he talked about his musical successes in recent years.

With famous singer Sooraj Santhosh. He played with us at the last European Tour of Ashram. Left to right: Shaheer, Sooraj, me, Vignesh

Last night there was a final concert with Cycle Chain in our living room in the Seashore restaurant. We really had a lot of fun and thank you Anil, who organized all the concerts there!

Last concert with Cycle Chain Band. Thank you guys!

It continues…

My next stop are Andaman and Nicobar Islands. The Andaman Islands are in the Bengal sea. The islands are known for their white sand beaches, mangroves and coral reefs with marine animals such as sharks, rays and there are supposedly saltwater crocodiles there. The natives of the Andaman Islands inhabit the more remote islands. Many of these islands do not allow visitors. Only a few months ago a missionary was killed there by poison arrows. I’ve always wanted to go there (but not to the natives) and this time it’s finally going to happen!

Shangri La „on air“: Indien (DE)

Meine Zeit am Festland in Indien auf meiner Dream Awake Tour geht bereits zu Ende. Ich bin sehr froh, dass ich gleich an meinem zweiten Tag die Jungs von Cycle Chain getroffen habe. Die junge Band und ich haben in dieser kurzen Zeit sehr viel Musik gemeinsam gemacht. Jeder einzelne Tag war großartig. Daher möchte ich mich bei Vamsi, Shaheer, Gowtham, Mufeed und Manager Vignesh für diese fantstische Zeit bedanken!

Diese jungen Musiker haben die Seele und den richtigen Spirit für Musik. Ich bin mir sehr sicher, dass man von dieser Band in Zukunft noch hören wird. An meinem vorletzten Tag hatten wir noch bei Radio Mirchi einen Interviewtermin, wo mein aktueller Song „Shanri La“ präsentiert wurde.

Mein Song „Shangri La“ wurde auf Radio Mirchi gesendet

Nach dem Radio Mirchi Interview, welches von Nithin Raj geführt wurde, kam es noch zu einem Treffen mit Ashram Sänger Sooraj Santhosh. Mit ihm haben wir unsere bisher letzte Ashram Tour in Europa gespielt. Ich wusste nicht, das Shaheer und Vignesh von Cycle Chain große Fans von Sooraj Santhosh sind. Daher gab es natürlich ein gemeinsames Foto. Sooraj gilt in Südindien mittlerweile als eine Berühmtheit. Das habe ich ebenso bei unserem gemeinsamen Essen gemerkt, wo er von seinen musikalischen Erfolgen der letzten Jahre berichtete.

Treffen mit dem in Südindien berühmten Sänger Sooraj. Er hat auf unserer letzten Europa Tour mit Ashram gesungen. V.l.n.r.: Shaheer, Sooraj, ich, Vignesh

Am Abend gab es noch ein Abschlusskonzert mit Cycle Chain in unserem Wohnzimmer im Seashore Restaurant. Wir hatten echt viel Spaß und es gilt großer Dank Anil, der all diese Konzerte organisiert hat!

Letztes Konzert mit der Cycle Chain Band. Danke Euch Jungs!

Es geht weiter

Meine nächste Stationen sind die Andamanen und Nicobaren. Die Andamanen sind eine indische Inselgruppe im Golf von Bengalen. Die Inseln sind bekannt für deren weißen Sandstrände, Mangroven und Korallenriffe mit Meerestieren wie Haien, Rochen und es soll dort anscheinend auch Salzwasserkrokodile geben. Die Ureinwohner der Andamanen bewohnen die abgelegeneren Inseln. Auf vielen dieser Inseln sind Besucher nicht gestattet. Erst vor einigen Monaten wurde dort ein Missionar durch Giftpfeile getötet. Ich wollte dort immer schon einmal hin (allerdings nicht zu den Ureinwohnern) und diesesmal wird es endlich Wirklichkeit!

VLog No. 3 – Trivandrum/India (EN/DE)

EN: In this video I visit the yoga studio of my indian friend and co-musician Ajaya Kumar. Later the Goethe Institute for Language in Trivandrum will be shown. At the end of this VLog the young band Cycle Chain plays the song „Shangri La“ live with me.

DE: In diesem Video besuche ich das Yoga Studio von meinem indischen Freund und Mitmusiker Ajaya Kumar. Anschließend berichte ich vom Goethe Spracheinstitut Trivandrum. Am Ende dieses VLogs spielen die junge Band Cycle Chain und ich gemeinsam den Song „Shangri La“ live.

Reunion with Ashram (EN)

This week we had a special meeting with Ashram’s Indian band members. However, not all former musicians had time, so Saju Nivas and Sooraj Santhosh couldn´t join that evening. It was a very beautiful evening. We looked back at our shared moments in a relaxed atmosphere. Also we talked about a possible reunion of Ashram.

Happy Reunion with Indian band members of Ashram, left to right: Ajaya, me, Hari, Jaypy, Anu

Often we get asked the question why we can not continue with Ashram. My personal view: This transcontinental band project was or is very difficult to finance. We loved making music together, but all bandmembers always had to spend money on it. On our last tour in 2011, on the way to the airport, we came in a very long traffic jam, we missed the flights of the three Indian musicians. Then we had to book another three new tickets, although we already had a broken bank account anyway. At that time, we organized two spontaneous „flying charity concerts“ where our friends, supporters and families gave us a lot of support to minimize our financial loss. At this point I would like to thank for all the help with those who have assisted us with ticket sales, concert visits and other support over the years at the Bandprojet Ashram!

Looking back at our shared moments in a relaxed atmosphere

What about the public perception of the second Ashram Album?

Someone once asked me why the professionally produced album „Prison without walls“ by Grammy Award winner Thom Russo and the pre-contract with Universal music did not work out as supposed. Here I would also like to make my personal statement: The album was produced with Thom Russo and then released independently. Concerning to Universal music we had a precontract, which was coupled to an Austrian music promotion (Link: https://www.musikfonds.at/). We applied several times back then, but never received the promise. In the period 2009 – 2010, where we applied, bands like Bilderbuch, Russkaya, Rauhnacht, Herbstrock, etc. receive the funds. I still remember the year 2009. Back then, when the now famous in Europe band Bilderbuch was still a school band and we met them at their concert in the castle Weinberg in Linz / Upperaustria. They were very impressed by our band project, since we worked with the world famous producer Thom Russo and also had contacts to record companies like Sony and Universal Music Austria. Nevertheless, our intercultural band project had still no financial basement.

Although we were rejected twice, Harry Gruber of Universal Music still gave us the confidence and we went into a third application. But this time we asked the Musikfonds for an appointment with Big Boss Mag. Harald Fuchs. He then told us that he personally loved our band Ashram. He said he often heard our first album while cooking at home. And he explained why we have always been rejected: „This is a jury decision and in principle no information is given in case of rejection of a project. But I can tell you, that the project has to less relation to Austria.“

Honest answer of the person in charge

That answer was very disappointing for us at the time. We considered whether Manuel might sing in German in the future. At that time, the reasoning was incomprehensible to me. Today, I respect the decision and think that the jurors certainly did not have an easy job either. However, I would like to mention that other bands were still promoted, even though they sang in English and submitted with private labels and unknown producers. In my opinion, we were with Universal music, Thom Russo and our special style of music and so fulfilled many more application criteria for the music promotion institution than other bands at that time

I think that we were ahead of our time back then. At that time the deciding jury did not see the chance of India (one fifth of the world’s population). We were one of the first bands who made proper rock music as a fusion band in India. Today there are many rock bands and the young, Indian generation is discovering and loving Rockmusic. We were pioneers and already implemented the vision in 2004. At our concert in Trivandrum / India, we had an audience of 3,000 people, even though we had no management or subsidy budget to support us.

This article is a personal concern to me as we have invested a lot of time, money and energy in Ashram. Therefore, I ask for your understanding, that I wrote this article very emotionally. But likewise, maybe it had a good reason, that this project failed. In life we will never know if its good or bad, when we can not enter a door, that we want. Maybe back then I should have named myself „Seidl Seppn“, which is a typical austrian nickname, to fulfill the criteria of the Musikfonds…

Wiedersehen mit Ashram (DE)

Diese Woche kam es zu einem besonderen Treffen mit den indischen Bandmitgliedern von Ashram. Es hatten allerdings nicht alle ehemaligen Musiker Zeit, so waren Saju Nivas und Sooraj Santhosh an diesem Abend verhindert. Es war ein sehr schöner Abend. Wir blickten in einer gemütlichen Runde auf unsere gemeinsamen Momente zurück. Ebenso haben wir über eine eventuelle Reunion von Ashram gesprochen.

Schöne Reunion mit einigen indischen Mitgliedern meiner Band Ashram, v.l.n.r.: Ajaya, ich, Hari, Jaypy und Anu

Wir bekommen ohnehin von Zeit zu Zeit die Frage gestellt, warum wir mit Ashram nicht mehr weitermachen. Meine persönliche Antwort dazu: Dieses überkontinentale Bandprojekt war bzw. ist sehr schwer zu finanzieren. Wir haben sehr gern gemeinsam Musik gemacht, allerdings mussten alle Bandmitglieder immer dafür Abstriche machen, besser gesagt dafür Geld ausgeben. Bei unserer letzten Tour im Jahr 2011 haben wir am Ende noch dazu, wegen eines sehr lang andauernden Verkehrsstaus, die Flüge der drei indischen Musiker versäumt. Dann mussten wir nochmals drei neue Tickets buchen, obwohl wir ohnehin bereits ein Minus zu verzeichnen hatten. Damals haben wir zwei spontane „Flug- Benefizkonzerte“ organisiert, wo unsere Freunde, Fans und Familien uns sehr unterstützt hatten, um unseren finanziellen Schaden möglichst gering zu halten. An dieser Stelle möchte ich mich für all die Hilfe bei jenen bedanken, die mit Kartenverkäufen, Konzertbesuchen und sonstiger Unterstützung uns über all die Jahre beim Bandprojet Ashram zur Seite gestanden sind!

Gemütliches Beisammensein und Rückblick auf gemeinsame Momente

Warum wurde das zweite Ashram Album nicht näher wahrgenommen?

Ich wurde gefragt, warum aus dem professionell produzierten Album „Prison without walls“ von Grammy Preisträger Thom Russo und aus dem damaligen Vorvertrag mit Universal Music Austria nicht mehr geworden ist. Mein persönliches Statement dazu: Das Album haben wir mit Thom Russo fertig produziert und danach eigenständig veröffentlicht. Bzgl. Universal Music Austria hatten wir einen Vorvertrag, welcher an eine österreichische Musikförderung (Link: https://www.musikfonds.at/) gekoppelt war. Wir haben uns damals mehrmals beworben, allerdings nie die Zusage erhalten. Im Zeitraum 2009 – 2010, wo wir uns beworben hatten, haben heute bekannte Bands wie z. B. Bilderbuch, Russkaja, Rauhnacht und Herbstrock die Gelder erhalten. Ich kann mich noch an das Jahr 2009 erinnern, in der Bilderbuch noch eine Schulband war und wir zufällig die damaligen Schüler vom Borg Linz im Schloß Weinberg getroffen haben. Sie zeigten sich sehr beeindruckt von unserem Bandprojekt, da wir damals mit dem Star-Produzenten Thom Russo arbeiteten und ebenso Kontakte zu Plattenfirmen wie Sony und Universal Music Austria hatten. Dennoch hing unser interkulturelles Bandprojekt am seidenen Faden.

Obwohl wir beim Musikfonds zweimal abgelehnt wurden, sprach uns damals Harry Gruber von Universal Music nach wie vor das Vertrauen aus und wir gingen in eine dritte Bewerbung. Doch hatten wir diesmal im Vorfeld beim Musikfonds um einen Gesprächstermin mit Chef Mag. Harald Fuchs gebeten. Dieser sagte uns damals, dass er persönlich unsere Band Ashram toll findet. Er hat gemeint, dass er unser erstes Album oft zu Hause beim Kochen hören würde. Zur Begründung, warum wir bis dato immer abgelehnt wurden, antwortete er: „Hier handelt es sich um eine Jury- Entscheidung und es werden prinzipiell keine Auskünfte bei Ablehnung eines Projekts gegeben. Doch kann ich euch verlautbaren, das bei eurem Projekt der Österreich-Bezug zu gering ausfällt.“

Enttäuschende Anwort des damals Verantwortlichen

Diese Antwort war damals sehr enttäuschend für uns. Wir überlegten, ob Manuel eventuell in Zukunft auf Deutsch singen sollte. Damals war für mich die Begründung nicht nachzuvollziehen. Heute möchte ich die Entscheidung allerdings respektieren und denke, dass die Juroren es sicher auch nicht leicht hatten. Dennoch möchte ich erwähnen, dass andere Bands trotzdem gefördert wurden, obwohl diese auf Englisch gesungen haben und mit Privatlabels und unbekannten Produzenten eingereicht haben. Meiner Meinung haben wir uns damals mit der Zusage von Universal Music, dem von Thom Russo produzierten Album und unserem speziellen Musikstil in vielen Bewerbungskriterien wesentlich von anderen Bands abgehoben.

Ich denke, dass wir unserer Zeit damals voraus waren. Die Jury hat damals die Chance Indien (ein Fünftel der Weltbevölkerung) nicht gesehen. Wir waren eine der ersten Bands die ordentliche Rockmusik als „Fusionband“ in Indien gespielt hat. Heute gibt es sehr viele Rockbands und die junge, indische Generation ist dabei den Rock zu entdecken und zu lieben. Wir waren Vorreiter und haben die Vision bereits im Jahr 2004 umgesetzt. Bei unserem ersten gemeinsamen Auftritt in Indien waren gleich 3000 Zuschauer vor Ort, obwohl wir kein Management oder Förderbudget im Rücken hatten.

Dieser Artikel ist mir ein persönliches Anliegen, da wir viel Zeit, Geld und Energie in unsere Oriental Fusion Rock Band Ashram investiert haben. Ich habe hier nochmal meinem Unmut Luft gemacht und bitte um Verständnis, falls meine Ausführungen sehr persönlich ausgefallen sind. Aber man weiß im Leben nie wofür etwas gut ist. Eine Tür geht zu, die andere geht auf. Und in einem Punkt ist der „Österreich-Bezug“ sicherlich zu kurz gekommen: Mein damaliger Künstlername war „Judy Sepan“, vielleicht wäre bei der Jury „Seidl Sepp’n“ besser angekommen…

VLog No. 2 – Cycle Chain Band/India (EN/DE)

EN: I could not have had a better start for the Dream Awake Tour. With Cycle Chain Band I had two gigs in one day. This video shows the concert day with the band. Thanks to LLTV for broadcasting my VLog.

DE: Ich hätte keinen besseren Start in die Dream Awake Tour haben können. Mit der Cyclechain Band hatte ich gleich zwei Gigs an einem Tag. Dieses Video zeigt den Tagesablaufblauf gemeinsam mit der Band am Konzerttag. Danke auch an LLTV für die Ausstrahlung.

Concerts and snakebite (EN)

On Sunday I played two gigs together with Cycle Chain band. It was a very hot day again, but we had a lot of fun and I was impressed by the routine the young band performed the songs on stage.

First gig of the day with „Cycle Chain“ band

Before the first gig started, Vamsi (lead guitarist) told me an extraordinary story. He told me that he was bitten by a poisonous snake some weeks ago and luckily survived. It happened at his home in the garden. After the bite his whole body turned blue. In the hospital he was injected with a serum. Only later did he regain consciousness. The doctor said that he was very lucky because the serpent’s teeth had not fully penetrated his lower leg. The doctor said that it is a miracle that he survived this snakebite of a krait. I listened intently to Vamsi and was glad for him that the story went well for him. Otherwise our two concerts would not have taken place on this day. Manasa, the snake goddess, may protect Vamsi from further attacks in the future.

Here in front you see Vamsi. He was bitten by a poisonous snake. Shaheer playing bass in the back.

Info: How many people per year in India die of snakes in unclear. Most statistics in India assume less than 5,000 deaths a year. International studies, from the WHO, tell numbers like 50,000 victims a year. (Source: http://www.tier-arten.de/Schlangen_Indien.php)